

Jul lebte mit einem weiteren Wellensittich in einem Messiehaushalt. Er sollte zusammen mit seinem Kumpel kurz vor Weihnachten verschenkt werden. Um ihnen ein Schicksal als Last-Minute-Geschenk zu ersparen, holten wir die beiden kurzerhand im Nachbarort ab. Bis auf die zunehmenden Alterserscheinungen hat er keine größeren gesundheitlichen Beschwerden.

Peter ist der letzte Wellensittich, aus einem ehemals größeren Schwarm übrig geblieben ist. Alle Wellensittiche dieses Schwarms kamen aus schlechter Haltung und wurden schweren Herzens abgegeben. Peter war anfangs flugunfähig. Jetz hat er sich trotz hängenden Flügels, zu einem passablen Kurzstreckenflieger entwickelt. Er hat viele Freunde im Schwarm und erzählt gerne und lange.

Hellir verlor durch einen ungeklärten Unfall in einer Außenvoliere mit nicht einmal einem vollständigen Lebensjahr sein Augenlicht. Hellir lebt in der Fußgängerzone, dfamit er ein weitestgehend normales Leben führen kann. Er ist bei so mancher Henne beliebt und erkundet gerne neue Beschäftigungsmöglichkeiten mit dem Schnabel.

Nils Start ins Leben war nicht der Beste. Eine schlechte Aufzucht und die damit verbundene Mangelernährung im Wachstum haben ihm diverse gesundheitliche Defizite beschert. Besonders die Fußgelenke bereiten ihm immer wieder Schmerzen. Er ist ein agiler Hahn, der sich stets fröhlich im freien Schwarmleben zeigt.

Mia wurde mit fünf weiteren Wellis als PBFD-Küken in einem Tierheim abgegeben. Über einen Hilferuf kamen alle sechs zu den Hürdenwellies und wurden auf die Pflegestellen aufgeteilt. Sie ist eine sehr aufgeweckte Henne, die alles mit dem Schnabel erkundet. Aktuell ist sie flugfähig, was sich aber durch ihre Erkrankung auch wieder ändern kann.

Mio zog mit seiner Freundin Mia ein. Er ist ein schüchterner, aber sehr fröhlicher Hahn. Er schätzt das ruhige Leben im Vogelzimmer und ist neben seiner Mia auch den alten Wellensittichen sehr zugetan. Durch seine PBFD-Erkrankung hat er ein eingeschränktes Federwachstum. Aktuell kann er ganz gut flattern, was sich aber im Verlauf der Krankheit auch wieder verschlechtern kann.

Loki zog von einem befreundeten Tierschutzverein zu uns. Sie hat mehrere Lipome am Körper und sollte nicht in unerfahrene Hände kommen. Loki ist eher eine zurückhaltende Henne, die neue Situationen erst ganz genau beobachtet und abwartet. Ist sie erstmal angekommen, zeigt sie ihre lebenslustige Art und erkundet alles ganz genau.

Kiki musste aufgrund eines Krankheitsfalls in Pflege. Dort verliebte sie sich in Linus. Leider konnte Kiki nicht in dem Pflegeschwarm bleiben, da sie die alten Hennen ärgerte und als PBFD-Trägerin hatte sie schlechte Vermittlungschancen. Hier zeigt sie sich als ausgeglichene Henne, die am Liebsten auf dem höchsten Ast am Fenster das ganze Zimmer überblickt.

Linus ist der Partner von Kiki. Er hat sich in sie verliebt, als sie vorübergehend zur Pflege in seinem Schwarm untergebracht wurde. Da das junge Glück nicht mehr getrennt werden sollte, zogen beide zusammen zu uns. Linus zeigt sich hier als sehr bewegungsfreudiger Hahn, der stets freundlich ist und gerne Kontakt zu den anderen Vögeln aufnimmt. Er ist ein echter kleiner Sonnenschein.

Hänsel wurde mit 6 weiteren Wellensittichen vom Veterinäramt beschlagnahmt. Alle sind Träger des PBFD-Viruses und mussten mehrere Wochen gegen Knemidocoptes und Macrorhabdus behandelt werden. Besonders Hänsel war schwer von den Milben betroffen. Er hat sich durch die Behandlung aber gut erholt und genießt das Leben in der großzügigen Fußgängerzone sehr.

Alle „sieben Zwerge“, die vom Veterinäramt beschlagnahmt wurden, sind Träger des PBFD-Virus und mussten mehrere Wochen gegen Knemidocoptes und Macrorhabdus behandelt werden. Gretel ist aufgrund der veränderten Schwungfedern wie Hänsel und Rapunzel flugunfähig. Sie wohnt gemeinsam mit Hänsel und anderen Handicapvögeln in der großzügigen Fußgängerzone.

Krabbe zog zusammen mit Seestern ein, weil beide ständig krank waren und die Haltung somit unhaltbar wurde. Krabbes Unterschnabel steht vor dem Oberschnabel und muss lebenslang korrigiert werden. Dann kann er aber problemlos damit leben und auch gut Futter aufnehmen. Krabbe kann ein bisschen flattern und weil er sich so abfedern kann, darf er frei im Vogelzimmer leben.

Seestern zog zusammen mit Krabbe ein.
Er befand sich wie Krabbe in keinem guten gesundheitlichen Zustand, was auch der Grund für die Abgabe war. Nachdem klar wurde, dass Krabbe defintiv ein Hürdenwelli bleiben wird und auch Seesterns gesundheitliche Baustellen gut im Auge behalten werden müssen, entschieden wir, dass die beiden, die auch ein enges Paar sind, bleiben dürfen.

Jorine wurde vom Veterinäramt beschlagnahmt. Sie mussten gegen Macrorhabdus und Milben über mehrere Wochen hinweg behandelt werden.
Ihr wurden die Schwungfedern beschnitten, weswegen sie zu Beginn nicht fliegen konnte.
Inzwischen genießt das freie Leben im Schwarm sehr.

Joringel wurde vom Veterinäramt beschlagnahmt. Er mussten gegen Macrorhabdus und Milben über mehrere Wochen hinweg behandelt werden.
Ihm wurden die Schwungfedern beschnitten, was sich aber inzwischen Gott sei Dank verwachsen hat. Er ist ein geschickter Fliegerin und genießt das freie Leben im großzügigen Vogelzimmer sehr.

Schneewittchen wurde mit 6 weiteren Wellensittichen vom Veterinäramt beschlagnahmt.
Alle sind Träger des PBFD-Viruses und mussten mehrere Wochen gegen Knemidocoptes und Macrorhabdus behandelt werden. Die hübsche Henne ist etwas schüchtern, nimmt aber rege am Schwarmleben teil.

Tsuki kam über eine engagierte Tierschützerin, die als Polizistin auf die kleine Henne aufmerksam wurde, zu uns. Sie lebte mindestens 5 Jahren alleine in einem Raucherhaushalt. Da Sie nicht fliegen kann, lebt sie in der Fussgängergruppe. Inwieweit ihre Lunge durch das Passivrauchen geschädigt wurde, lässt sich nicht sagen.

Olivia kam zusammen mit Popeye, weil die Haltung schweren Herzens aufgegeben werden musste. Sie hat Arthrosen, ein schwaches Herz, Leberprobleme, wegen des langjährigen Übergewichts immer wieder Druckstellen und kann wegen eines unbehandelten alten Flügelbruchs, nur noch flattern. Ihr wurde eine Federbalgzyste und eine blutgefüllte Umfangsvermehrung entfernt, als sie einzog.

Popeye zog zusammen mit Olivia ein. Er ist ein unglaublich geschickter Flieger und war innerhalb kürzester Zeit fester Bestandteil des Schwarms. Wegen seiner chronischen Lebererkrankung muss er regelmäßig zum Schnabelschleifen. Mit seinem sonnigen Gemüt kümmert er sich besonders gerne um die flugunfähigen Wellensittiche. Sein fortgeschrittenes Alter ist ihm kaum anzumerken.

Yuna wurde vom Vorbesitzer „verschnitten“, um sie zahm zu bekommen. Als dieser Versuch fehl schlug, sollte sie gehen. Eine Tierfreundin nahm sie zu sich. Leider wachsen die verschnittenen Federn immer schief nach, was Yuna so sehr stört, dass sie den Flügel komplett kahl rupft. Sie kann daher nur noch flattern. Yuna ist regelrecht aufgeblüht und hat sich für die freie Haltung im Zimmer entschieden.

Zazu zog im Juli 2024 mit ihren Geschwistern ein. Sie befand sich im Tierheim und stammte aus einer Beschlagnahmung. Ihre Geschwister Jelly und Pietri sind bereits vorausgeflogen. Zazu hat sich aber gut entwickelt und bereichert den Fußgängerschwarm sehr.

Azul bedeutet im Spanischen so viel wie blau. Er zog gemeinsam mit Flora ein, da die Haltung aufgegeben werden musste. Azul lebte lange in Einzelhaltung und ist mit seinen elf Jahren bei Einzug eher ein ruhiger Vertreter seiner Art. Er genießt das großzügige Platzangebot, sodass er sich immer wieder eine ruhige Ecke für ein Nickerchen suchen kann.

Bernie zog zusammen mit Paulchen und Ströppchen ein. Er ist der fitteste im Bunde und ein enger Freund von Paulchen. Die beiden sitzen viel zusammen und geniessen das freie Leben im Vogelzimmer sehr.

Amigo suchte nach dem Verlust des letzten Partnertieres eine neue Bleibe unter Artgenossen. Er kann nicht fliegen, hat einen alten Bruch im Bein und Probleme mit dem Gefieder.
Er ist ein fröhlicher und zugewandter Wellensittich, der sich sofort in die Fussgängergruppe problemlos eingefügt hat.

Wolfgang saß alleine im Tierheim und hatte aufgrund seiner Gefiederstörung schlechte Vermittlungschancen. Nachdem er dort gegen Trichomonaden behandelt wurde, konnte er in die Fußgängerzone ziehen. Er ist ein freundlicher und zugewandter Hahn.

Die liebe Violet ist mit zehn weiteren Wellensittichen aus dem Paderborner Notfall eingezogen.
Sie ist etwa 9 Monate jung und hat das „Feather-Duster-Syndrom“. Außerdem hatte sie am Hals eine große ungünstig sitzende Federbalgzyste, die erfolgreich entfernt werden konnte.

Die liebe Marina ist zusammen mit zehn weiteren Wellensittichen aus dem Tierheim Paderborn eingezogen.
Sie ist etwa 9 Monate jung und hat das „Feather-Duster-Syndrom“. Durch die veränderte Federstruktur ist das Gefieder lückenhaft.
Inwieweit das Auswirkungen auf die Lebensdauer hat, ist bisher noch nicht erforscht.

Lady Sharma ist mit zehn weiteren Wellensittichen aus dem Paderborner Notfall eingezogen.
Ihre kleine weiche Umfangsvermehrung am Abdomen muss aktuell nicht behandelt werden. Sie könnte aber irgendwann aufgehen und daher beobachten wir sie genau. Sie hatte viele Milben und wurde mit einem Anitiparasitikum behandelt.

Eloise ist mit zehn weiteren Wellensittichen aus dem Paderborner Notfall eingezogen. Sie hat eine Umfangsvermehrung die „abgebunden“ wurde, damit der Teil mit den offenen Hautstellen nicht mehr durchblutet wird und in ein paar Wochen ohne Operation abgenommen werden kann. Eloise ist eine sehr selbstbewusste Henne.

Benedict ist mit zehn weiteren Wellensittichen aus dem Paderborner Notfall eingezogen. Er ist ein fröhlicher kleiner Kerl, der schon die halbreife Hirse für sich entdeckt hat. Mit ganz viel Liebe und Fürsorge, neben der medizinischen Betreuung, kann seine kleine Seele und sein Körper sich so gut wie möglich von dem ersten Lebensabschnitt erholen.

Anthony ist mit zehn weiteren Wellensittichen aus dem Paderborner Notfall eingezogen. Er rupft sich leider. Bei Anthony wurde beim Tierarztbesuch zudem eine kleine Federbalgzyste entfernt.
Er machte zwischendurch einen fitteren Eindruck, schwächelt jedoch etwas und wird vermehrt umsorgt und aufgepäppelt.

Colin ist mit zehn weiteren Wellensittichen aus dem Paderborner Notfall eingezogen.
Er hat eine starke Schabelfehlstellung. Es sieht danach aus, dass der Rest vom oberen Schabel abfällt und es ist unklar, ob Colin dann noch selbstständig essen kann. Er hatte, wie alle anderen Wellensittiche aus diesem Notfall, Milben.

Edmund ist mit zehn weiteren Wellensittichen aus dem Paderborner Notfall eingezogen.
Er war bei seiner Ankunft sehr geschwächt, hatte einen extrem starken Milbenbefall und besonders seine Füße waren sehr stark betroffen. Gibt noch nicht auf - wir kämpfen weiter um dich! Das schöne Leben liegt noch vor dir!